Haare mit niedriger Porosität – sollten sie geölt werden?

Am Anfang erklären wir vielleicht zwei Fragen:
Was ist das Ölen der Haare?
Wie sollten die Haare geölt werden?

Das Haarölen ist eine pflegende und regenerierende Behandlung für Haare. Zum Eingriff ist ein natürliches Öl aus einer Pflanze oder aus pflanzlichen Samen bzw. Kernen notwendig.

Das reine Pflanzenöl wird auf das Haar und die Kopfhaut aufgetragen und so eingerieben, dass es tief in die Strähnen und in die Zwiebeln einzieht.

Zum Ölen der Haare ist ein Löffel Öl bestimmt ausreichend.

Das Öl befindet sich auf dem Kopf eine Stunde lang, ein paar Stunden lang, über Nacht… in Abhängigkeit davon, wie viel Zeit Sie haben. Je länger das Öl auf dem Kopf gehalten wird, desto bessere Wirkung für das Haar es bietet. Nach der beendeten Kur sollten die Haare gewaschen werden. Das Öl muss genau ausgespült werden.

Jetzt entsteht noch eine Frage:
Wie sind Haare mit niedriger Porosität?

Haare mit niedriger Porosität sind meistens dick, stark und schwer. Die Schuppenschicht ist hier geschlossen, deswegen absorbieren sie sehr langsam das Wasser und trocknen sehr lange. Sie sehen sehr gesund aus und bereiten eigentlich keine Probleme (sie sind nur meistens unempfindlich gegen das Haarstylen). Es ist ziemlich schwer, sie zu beschädigen oder auszutrocknen.

Und die nächste wesentliche Frage:
Wenn Haare mit niedriger Porosität gesund sind, wozu sollten sie geölt werden?

Es stellt sich heraus, dass jede Haare ihre Bedürfnisse haben. Wenn diese Bedürfnisse nicht erfüllt werden, beginnen die Haare sich aufzulehnen.

Dicke und schwere Haare verlangen ebenfalls eine Pflege!

Sie benötigen zwar keine intensive Befeuchtung, sie sollten aber insbesondere in oberen Partien unterstützt werden – sie sind dort schwer. Sie bremsen den Zugang der Luft zur Kopfhaut, deshalb werden verschiedene Prozesse gestört, die auf der Kopfhautoberfläche verlaufen. Das kann leider zu verschiedenen Krankheiten führen: übermäßiges Einfetten der Haare, Kopfschuppen, Juckreiz usw. Ein richtig ausgewähltes Pflanzenöl schont die Kopfhaut und garantieren die Regenration. Die Kopfhaut wird folglich sauber und bereitet keine Probleme.

Dicke und schwere Haare haben oft eine größere Tendenz zum Ausfall – die Haarzwiebeln sind in diesem Fall häufig schwacher, weil sie schwere Haare heben müssen. Natürliche Öle verhindern den Ausfall der Haare, weil sie in die Haarzwiebeln eindringen und sie verstärken.

Vergessen Sie zudem nicht, dass Haarspitzen besonders anfällig für Beschädigungen sind. Obwohl sie auch gesund und stark aussehen, können sie schnell strapazieren und spalten. Wollen Sie die Schönheit und Gesundheit der Haarspitzen bewahren? Sie müssen sie also systematisch kräftigen, regenerieren und vor allem schonen. Natürliche, pflanzliche Öle bewähren dabei perfekt.

Die letzte Frage lautet:
Welche Öle passen zu Haaren mit niedriger Porosität?

Haare mit niedriger Porosität haben eine geschlossene Schuppenschicht. Die Lücken zwischen den Haarschuppen und der Haarschaft sind klein, deshalb sollten Sie nach solchen Pflanzenölen greifen, die aus kleinen Molekülen bestehen. Sie müssen doch durch diese Lücken ins Innere der Haare eindringen. Zu Ölen mit kleinen Molekülen gehören solche Öle, die in der Zusammensetzung eine Vielzahl von gesättigten Fettsäuren haben. Das sind beispielsweise folgende Haaröle: Kokos-, Moringa-, Babassu- oder Palmöl.

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